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Archive: Events

Filmscreening Berlin Rebel High School

Alex war mit Anfang 20 schon an über zehn Schulen. Nirgends hat er es lange ausgehalten, mit Disziplinzwang und der Konkurrenz unter den SchülerInnen kam er nicht klar. So ging es auch Lena, die sich in der Schule nie frei fühlte und stets gegen die Regeln des Landlebens aufbegehrte. Und für Hanil aus Aachen war Schule eine lästige und völlig sinnfreie Pflichtveranstaltung. Doch sie alle wollten stattdessen nicht nur einfach nichts machen, sondern eine Zukunft für sich reklamieren, die Spaß und Sinn macht. Sie alle sind Teil einer Klasse der Schule für Erwachsenenbildung (SFE) in Berlin. Seit 1973 besteht die SFE als basisdemokratisches Projekt: kein Direktor, keine Noten. Bezahlt werden die Lehrkräfte von den SchülerInnen, die gemeinsam über alle organisatorischen Fragen abstimmen. Damit ist die SFE schon das Leben der ein oder anderen Schüler_in grundlegend verändert. (Quelle: http://www.berlin-rebel-high-school.de/)

Verranstalter*in: FSI Bi*Er

Kiez-Spaziergang durch die überwachte Stadt

Kritisches Kartieren von Kameraüberwachung

Wir wollen gemeinsam die verschiedenen Formen der technischen Überwachung in der Stadt erkunden. Dabei wird es nicht nur einen Input zu den Beispielen vor Ort geben, sondern auch interaktive Phasen. In diesen laufen wir als Kleingruppen durch den Kiez, um Kameras zu dokumentieren. Im Anschluss wollen wir die gesammelten Daten gemeinsam in entspannter Atmosphäre in eine OpenStreetMap eintragen.
Mitbringen: Laptop falls möglich.

Veranstalter*in: Autonome Geos

Flohmarkt für den guten Zweck

Shoppen für den guten Zweck! Es gibt Klamotten, Krims und Krams auf Spendenbasis. Außerdem gibt es vegane Kleinigkeiten & Getränke. Alle Einnahmen werden genutzt um die Anwaltskosten der Studierenden zu tragen, die angeklagt sind, sich im Frühjahr 2017 an der Besetzung des Sozialwissenschaftlichen Instituts an der Humboldt-Universität Berlin (#iswbesetzt) beteiligt zu haben. Wir wollen solidarisch sein für eine Uni von Unten & eine Stadt von Unten.

Veranstalter*in: #iswbesetzt

Kiezspaziergang Wedding

Ein Spaziergang durch einen bunten Kiez. Wedding hat unterschiedlichste Prägungen und verschiedenste Gesichter. Sei es als Arbeiter*innenbezirk und Roter Wedding zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Gastarbeiter*innenkiez seit den 1970ern oder in den aktuellsten Entwicklungen mit dem Zuzug vieler junger Menschen und Familien und den Anfängen von Aufwertung und Verdrängung durch Investoren und Immobilienfirmen. Ebenso dazu gehört der Kampf gegen die Verdrängung durch politische Selbstorganisierung und Solidarität. Anhand von verschiedenen Stationen versuchen wir gemeinsam die verschiedenen Aspekte nachzuvollziehen. Im Anschluss wird es die Möglichkeit geben, zusammen im Café Cralle den Abend ausklingen zu lassen.
Der Spaziergang geht durch ganz typische Berliner Straßen mit all ihren alltäglichen Hindernissen. Insgesamt wird die Route etwa 5km lang sein. Solltet ihr nicht für die ganze Strecke Zeit oder Kapazitäten haben, seid ihr trotzdem herzlich eingeladen einen Teil mitzumachen.

Veranstalter*in: la:iz

Kiez-Spaziergang Moabit

Bist du neu auf die Insel Moabit gezogen oder wohnst schon länger dort und würdest gerne mal mehr über deinen Kiez erfahren oder Menschen kennen lernen, die auch dort wohnen? Dann komm doch zu unserem Kiezspaziergang. Warum schlafen manchmal so viele Menschen im kleinen Tiergarten, welcher Späti hat die günstigste Mate? Von netten Kneipen über historische Orte und so viel besprochenen Institutionen wie dem LaGeSo, werden wir versuchen dir die kontrastreichen Seiten des kleinen Venedigs von Berlin näher zu bringen.

Veranstalter*in: la:iz

Überblicksführung Frauenkonzentrationslager Ravensbrück

Das Gelände des ehemaligen Frauenkonzentrationlager ist 80 km nördlich von Berlin, in der Nähe der Stadt Fürstenberg direkt am Ufer des Schwedtsees gelegen. Inmitten der landschaftlichen Idylle Brandenburgs am Ufer des Schwedtsees begann ab 1939 der Bau des größten Konzentrationslagers für Frauen auf deutschem Gebiet. Bis zu seiner Befreiung durch die Rote Armee Ende April 1945 waren ca. 123 000 Frauen sowie in einem angegliederten kleineren Lager 20 000 Männer inhaftiert. Die Deportierten kamen aus über 40 Ländern nach Ravensbrück, unter ihnen Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma. 28 000 Menschen starben in Ravensbrück, viele in den letzten durch Über- füllung und Chaos gekennzeichneten Monaten vor der Befreiung.

Im Rahmen der Führung über das ehemalige Lagergelände sowie durch die Räume der heutigen Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück werde ich euch einen Überblick über die verschiedenen Pha- sen des Konzentrationslagers, die Diversität der Häftlingsgruppe, sowie die Geschichte der Mahn- und Gedenkstätte geben. Im Mittelpunkt soll dabei die Reflektion von Geschlecht und Sexualität im Zusammenhang mit nationalsozialistischer Verfolgung sowie in heutigem Gedenken stehen. Gern geheich aber auch auf individuelle Interessen ein!

Zu mir: Ich heiße Lara und studiere im achten Semester Politikwissenschaft an der FU. Seit Anfang Oktober begleite ich Besuchergruppen in Ravensbrück.

Zur Anreise: Wir treffen uns um 9:15 an der Reiseinfo im Bahnhof Gesundbrunnen. Ravensbrück liegt 80km nördlich von Berlin entfernt, mit dem RE dauert es 1 Stunde plus 2km Fußlauf zur Ge- denkstätte. Genügend Essen und Trinken sowie alternativ Fahrräder bitte mitbringen. Außer dem Bahnticket (insgesamt ca. 16 Euro) fallen keine weiteren Kosten an.

Meldet euch bei mir, wenn ihr mitkommen wollt bei j.cranach ÄT web PUNKT de

Ich freue mich auf euch!

KorFU-Party

RAVE ! Zum Abschluss der berlinweit stattfindenen kritischen Orientierungswochen und zum Einstieg in das 1. Semester wollen wir mit euch nochmal ordentlichst feiern.
Auf 3 Floors wirds Techno, Female Trap und Trash geben.

++Timetable is coming soon++

Draußen wird es ein paar Snacks geben.
Alle Einnahmen fließen in unsere entstandenen Repressionskosten, wie zum Beispiel bei der Gegen-Demo vom AfD organisierten ‚Frauenmarsch‘.

Save the Date.

Auf der Party wird es eine Awareness-Struktur geben, trotzdem bitten wir euch achtsam zu sein und ggf. einzugreifen. Für eine Party ohne Sexismus, Rassismus und anderen Diskriminierungsformen.

See u !

+++Alle weiteren Infos findet ihr auf unserer Facebook-Veranstaltung+++

Raum ist mit Rolli zugänglich.

„Im Herzen der Gewalt“ – Politisches Theater

Wie kann Literatur politisch sein? Der Schriftsteller Édouard Louis findet Antworten: Literatur müsse denen eine Stimme geben, die in der Gesellschaft nicht zu Wort kommen. Solange soziale Gewalt existiere, müsse Literatur Scham erzeugen und aus Gewalt einen literarischen Ort machen. In Louis autobiographischem Roman „Im Herzen der Gewalt“ begegnen sich zwei Männer, der eine aus einem Dorf in Frankreich, das mehrheitlich den „Front National“ wählt, der andere geflohen aus Algerien. Sie verbringen die Nacht zusammen, doch am nächsten Morgen eskaliert die Situation. Durch die Reaktionen seines Umfelds wird der Protagonist konfrontiert mit Strukturen sozialer Gewalt in Form von Rassismus, Homophobie und Diskriminierung, die der Roman analysiert und gegen die er sich zur Wehr setzt. „Im Herzen der Gewalt“ hat Louis nun mit Thomas Ostermeyer an der Schaubühne inszeniert. Wir wollen die Inszenierung mit Euch besuchen und uns auseinandersetzen mit aktuellem Politischen Theater in Berlin.

Bringt bitte eure Studi-Ausweise mit, da ermäßigte Karten bestellt wurden!

Begrenztes Kartenkontingent – Anmeldungen bitte an: fsiavl@zedat.fu-berlin.de

Weitere Infos zum Stück:
https://www.schaubuehne.de/de/produktionen/im-herzen-der-gewalt-2.html

Rolli-WC vorhanden
Sprache: deutsch

Veranstalter*in: Fachschaftsinitiative der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft