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Archive: Veranstaltungen

Justizwatch – Kennenlern-Workshop

Wie wirkt Rassismus in der Justiz? Was muss ich bei einer Prozessbeobachtung beachten? Wie kann Solidarität im Gericht und darüber hinaus gelebt werden? Über diese und weitere Fragen wollen wir mit euch im Rahmen eines Prozessbeobachtungsworkshops diskutieren.

Justizwatch beobachtet und dokumentiert seit 2014 Rassismus in der Justiz. Regelmäßig besuchen wir Gerichtsprozesse und erstellen Protokolle der Verhandlungen. Ziel ist es, Rassismus in der Justiz sichtbar zu machen und damit den Mythos des politisch neutralen Gerichtes zu widerlegen. Der Workshop richtet sich an alle, die Lust haben, zu dem Thema zu arbeiten und Prozesse zu beobachten. Juristische Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Wir möchten gerne unsere Erfahrungen und unser Wissen zu Prozessbeobachtung weitergeben und gemeinsam mit euch ausloten, wie wir kritische Öffentlichkeit auf das Thema lenken und gegen Rassismus in der Justiz vorgehen können.

Aufgrund der Lage mit Corona planen wir den Workshop online. Das Datum ist der 08.11. um 13 Uhr bis circa 15.00 Uhr oder 15.30 Uhr je nachdem wie viel wir diskutieren. Wir bitten euch, euch bei rassismus_justiz@mail36.net mit einer kurzen Mail anzumelden. Dann verschicken wir kurz vor Beginn einen Link zu einer Onlinekonferenz. Wir empfehlen eine gute Internetverbindung und (wenn ihr möchtet) Kamera und Mikro.

Transfeindlichkeit und Antifeminismus

Was ist eigentliche genau Transfeindlichkeit? Welche Ausmaße hat (systemische)
Transfeindlichkeit? Warum geht uns das als cis Personen etwas an? Wie können wir
bessere allies sein? Und wie lässt sich Transfeindlichkeit in antifeministische Narrative
einordnen? Diesen und weiteren Fragen werden wir in unserem Workshop möglichst
interaktiv auf den Grund gehen. Wir (Karen und Sophie) sind beide cis und wollen un-
sere trans Genoss*innen bei der Bildungsarbeit nicht alleine lassen. Deshalb wollen
wir uns auf der Grundlage verschiedenster Materialien mit Euch damit auseinander-
setzen und den Antworten auf diese Fragen hoffentlich gemeinsam näherkommen.

Smartphonesicherheit und Aktivismus

Smartphones sind mittlerweile ein unentbehrlicher Bestandteil im Alltag geworden. Gleichzeitig hört man gerade in aktivistischen Kreisen, sie könnten als Wanze zum Abhören missbraucht werden, und um Himmels Willen bloß Telefon nicht mit auf die Demo mitnehmen. Sowieso seien Smartphones ganz unsichere Geräte (Stichwort Staatstrojaner), und was waren das nochmal für „Funkzellenabfragen“ 2011 bei Dresden Nazifrei, als Millionen von Telefonen in der ganzen Stadt überwacht wurden? Ob das alles so stimmt, und was das für linken Aktivismus bedeutet, soll in diesem Vortrag Thema sein.

Natürlich nicht, um vor lauter Überwachung den Kopf in den Sand zu stecken, sondern um eine Orientierung zu geben wie man sich gegen staatliche Überwachung und Repression schützen kann. Technisches Vorwissen ist nicht nötig.

Deutsche Wohnen&Co enteignen! – Digitales Neuentreffen

Bald geht’s los! Im Frühjahr 2021 startet das Volksbegehren Deutsche Wohnen und Co. Enteignen in die zweite Unterschriften-Sammelphase. Innerhalb von vier Monaten müssen wir dann ca. 220.000 Berliner*innen überzeugen, für die Enteignung und Vergesellschaftung aller großen Immobilienkonzerne in Berlin zu unterschreiben.

Damit uns diese große Aufgabe gelingt, brauchen wir euch! Wir wollen in jedem Berliner Bezirk selbstständige Kiezstrukturen aufbauen. Die Kiezstrukturen sollen der Ort sein, an dem sich Menschen in ihrer Nachbarschaft vernetzen, gemeinsam Unterschriften sammeln, sich austauschen und kennenlernen.

Auch die Hochschulen sind Teil unserer Sammel-Struktur. Corona schränkt die Kontakte unter Studierenden zur Zeit ein, aber wir wollen trotzdem gemeinsam überlegen, wie wir das Sammeln als Hochschul-Vernetzungen organisieren können.

Du kannst Dir vorstellen, in Deinem Kiez-Team oder DWE-Hochschul-Team mitzumachen oder einfach nur beim Sammeln zu helfen? Du hast Lust, die Initiative Deutsche Wohnen und Co. enteignen kennenzulernen?

Dann komm zum
Digitalen Neuentreffen von Deutsche Wohnen und Co. enteignen am Mittwoch, 04.11.2020, um 19 Uhr.

Bei diesem Treffen wollen wir euch die Kampagne vorstellen, euch einen Einblick in unsere Strukturen geben und es euch vor allem ermöglichen, so einfach wie möglich bei uns mitzumachen.

Anmeldung zum Neuentreffen an: mitmachen@dwenteignen.de

Auf den Spuren von 68 in Charlottenburg – Kiezspaziergang

Charlottenburg – rund um die TU Berlin – war einst ein Hotspot der 68er-Revolte und entwickelte sich zur Spielwiese für die unterschiedlichsten Projekte, die daraus entstanden. Die Tour (ent)führt in das alternative Berlin jener Zeit – von der TU, wo Ton Steine Scherben einst zur Besetzung des Bethaniens (heute: Georg-von-Rauchhaus) aufriefen, vorbei am ersten Kinder- und Bioladen Westberlins sowie am Unterschlupf von Andreas Baader bis hin zum Wohnort der Kommune 1.

Kapitalismuskritik für Einsteiger*innen – Kritischen Wirtschaftswissenschaftler*innen

Seitdem es den Kapitalismus gibt, gibt es die Kritik daran.
Wieso gibt es so viel Armut inmitten des Wohlstands? Wieso gibt es
regelmäßig Krisen, die etliche Menschen arbeits- und obdachlos machen?
Untergräbt er nicht die ökologischen Grundlagen unseres Lebens auf der
Erde? Was lässt sich daran ändern?
Fragen wie diese treiben seit über 200 Jahren die verschiedensten
Denker*innen und Aktivist*innen auf der ganzen Welt an. Wir geben
einen Einblick in die aktuell einflussreichsten Traditionen der Kritik
und informieren darüber, wie man verkürzte oder irreführende Kritiken
erkennen kann.

Wir wollen mit euch diskutieren: Trifft diese Kritik zu? Gibt es
gangbare Wege aus dem Kapitalismus? Welche Hindernisse stehen uns
dabei im Weg? Diese Veranstaltung steht allen Interessierten offen.
Keine Vorkenntnisse notwendig.

Diskriminierung von Ostdeutschen – ein Fall fürs AGG? – Kritische Jurist*innen FU

Das Ende der DDR ist lange her und jetzt sind wir alle vereint und haben die gleichen Chancen? Was für Westdeutsche oft eine Sache der Geschichtsbücher darstellt, ist für viele Ostdeutsche weiterhin ein aktuelles Thema. Und das ist nicht verwunderlich: Ostdeutsche besetzen weniger Führungspositionen, haben weniger Vermögen und ihre Herkunft führt zu Benachteiligungen. Aber können diese Benachteiligungen auch rechtlich relevant sein? Wir wollen untersuchen, inwieweit die ostdeutsche Herkunft ein Merkmal im Sinne des AGG sein kann, nämlich das der ethnischen Herkunft. Sandra Matthäus forscht zu Ost-West-Verhältnissen und wird uns diese Frage aus soziologischer Perspektive erläutern. Und natürlich soll es darum gehen was eigentlich eine ostdeutsche Identität bedeutet und warum wohl die meisten Westdeutschen keine westdeutsche Identität bei sich spüren.

Bitte meldet euch per mail an: kritischejuristinnen@systemausfall.org

Zoom-Meeting:
https://hu-berlin.zoom.us/j/62623397250
Meeting-ID: 626 2339 7250
Passwort: AGG

Wir freuen uns euch zu sehen und mit euch gemeinsam zu diskutieren!

Uni Gardening Auftaktsession – Uni Gardening FU

Du wolltest dir schon immer mal ökologisch sinnvoll die Hände schmutzig machen?
Dann komm zur Uni-Gardening Auftaktsession! Wir sind eine kleine Unigardening-
gruppe mit Interesse für biologisches & gemeinschaftliches Gärtnern und Umwelt-
schutz und freuen uns über jedes neue Mitglied, das gießen, graben und ernten hilft!

You love greens but you‘ve never tried growing them yourself? Lettuce change that!
We are a small allotment society that‘s interested in organic growing, benefits and fun
of growing some-thing together, and environmental discussions. Come get your hands
dirty and join us for our introductory session, where we will dig and harvest!

deutsch/german, englisch/english