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Archive: Events

Möglichkeiten solidarischer und partizipativer Projektarbeit an der FU

Wir, das Kollektiv Zufallsgemeinschaft, sind Frauen, die geflüchtet sind; wir sind Studierende und Dozent_innen am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie der Freien Universität Berlin; wir sind Mitglieder des International Women Space, einer aktivistischen Gruppe von Frauen mit und ohne Migrationserfahrungen.

Unsere Gruppe fand sich im Rahmen eines studentisch organisierten Seminars an der FU im Herbst 2017 zusammen und wir erarbeiten gemeinsam ein kollaboratives Projekt, in dem wir in Kleingruppen Dialoge zwischen den Teilnehmerinnen mit Fluchterfahrung aufnahmen, die nun in einem mehrsprachigen Buch beim Unrast-Verlag erscheinen werden.

In dem Workshop würden wir gerne unser Projekt  vorstellen und  über die Möglichkeiten solidarischer und partizipativer  Projektarbeit an der FU und darüber hinaus diskutieren. Außerdem wollen wir auf die Möglichkeit studentisch organisiereter Seminare und einer aktiven Gestaltung der Studieninhalte aufmerksam machen. 

Klicke hier, um Oscar Duffys Kampagne „Stimmen geflüchteter Frauen” zu unterstützen

Drag-Workshop

Wir geben eine kurze Einführung in was Drag und Tunte sein historisch für uns bedeutet, dann könnt ihr gemeinsam mit uns ausprobieren! Bart, Brüste, Binder, Packer, Makeup, schrillbunt oder ganz in schwarz: alles ist möglich! Wir wollen weg von starren Geschlechterbildern und professionellen Vorstellungen wie Drag aussehen muss. Wir haben Kleidung in verschiedensten Größen und MakeUp für verschiedene Hauttöne. Es wird Popmusik geben. Kommt vorbei!

Veranstalter*in: Autonomes Schwulen*Referat des AStA

Warum Hochschulpolitik?

Findet in Raum L113, Rost- und Silberlaube statt!

Politisches Engagement an der Hochschule wird in innerlinken Debatten oft als Klientelpolitik bildungsbürgerlicher Studierender abgestempelt; viel wichtiger sei es, sich in anderen Gesellschaftsbereichen zu betätigen. Außerdem, so hört man ebenfalls oft, seien die Universitäten staatstragende Institutionen – genauso wie die Polizei – und es sei daher ausgeschlossen, dass aus ihnen etwas gesellschaftstransformierendes oder auch nur ‚kritisches‘ kommen könne. Diese (Vor-)Urteile gilt es jedoch zu überprüfen. Mittlerweile studieren nämlich mehr als 50% jeden Jahrgangs, ist die Uni nicht mehr der Elfenbeinturm, der sie vermutlich ohnehin nie war. Zudem gehorchen Wissenschaft und Bildung einer spezifischen Eigenlogik, der stets ein gewisses emanzipatorisches Potential innewohnt, um welches es sich zu kämpfen lohnt. In dieser Veranstaltung wollen wir über den eigenartig ambivalenten Charakter der Universität und über die Pros und Contras von linker Hochschulpolitik diskutieren.
Mit Joshua Schultheis, Student in Berlin und Publizist zu den Themen ‚Bildung‘ und ‚Universität‘.

Veranstalter*in: FSI OSI

[ENTFÄLLT!] “Identitäre Bewegung”

Alte Bekannte in neuem Design

Seit einigen Jahren tritt die so genannte „Identitäre Bewegung“ mit teils spektakulären Aktionen in Erscheinung. Sie geben sich hip, gewaltfrei und haben scheinbar nichts mit dem klassischen Bild des Neonazis gemein. Vielen gelten sie als Aushängeschild der „Neuen Rechten“.
Doch wer sind die Identitären? Worauf beziehen sie sich? Und was unterscheidet sie vom klassischen Neonazis? Und welche Verbindungen haben sie zu Berliner Burschenschaftlern?

Veranstalter*in: Antifa AG der IL

Crypto-Party

Die Fachschaftsinitiative (FSI) Informatik und Freund*innen möchten euch in diesem Workshop die Grundlagen von Verschlüsselung erklären und warum das notwendig ist, damit ihr eure Privatsphäre vor Geheimdiensten, Polizei, Uni und Anderen schützen könnt. Anschließend wollen wir das konkret ausprobieren und zusammen Software installieren, um dann gleich vor Ort ein paar verschlüsselte Testnachrichten zu verschicken. Bitte vergesst euren Laptop nicht! (Natürlich könnt ihr aber auch ohne teilnehmen und z.B.mit jemandem zusammenarbeiten oder nur den Theorie-Teil anhören).
Behandeln werden wir unter Anderem: verschlüsselte Emails (PGP), verschlüsselte Instant-Messaging Dienste (Alternativen zu WhatsApp/Skype/etc.), verschlüsselt und anonym im WWW (https, TOR). (Wir richten uns aber danach was ihr machen möchtet)

Veranstalter*in: FSI Info

Böse Ränder und gute Mitte

Einführung in die Kritik der Extremismustheorie

Die Gleichsetzung von Antifaschist-Innen und Neonazis gehört zum Standardrepertoire von Verfassungsschutz und Sicherheitsbehörden. Auch in politischen Diskussionen werden Aktivist_innen oftmals mit Aussagen „Linksextremismus ist auch nicht besser als Rechtsextremismus!“ konfrontiert. Ursprung dieser Argumentationen ist die sogenannte Extremismustheorie. Auch an der FU hat die Theorie lautstarke Vertreter_innen. Laut der Extremismustheorie wird die „Demokratische Mitte“ gleichermaßen von einem „linksextremen“ wie einem „rechtsextremen“ Rand bedroht. Der Workshop gibt einen Einblick über gängige Denkfiguren und Herkunft der Theorie sowie ihre zentralen Akteuer_innen. Im Anschluss werden wir die Argumente der Extremismustheorie einer linken Kritik unterziehen und beleuchten, warum sich die Theorie bei rechten Akteuren wie der AfD so großer Beliebtheit erfreut.
Der Referent ist Mitherausgeber des Sammelbandes „Das Extremismuskonzept und neue rechte Bewegungen“.

Veranstalter*in: la:iz

Aufarbeitung der Kolonial- und NS-Vergangenheit des OSI

Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik (KWI-A), befand sich bis 1945 im Gebäude der Ihnestr. 22, das heute das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft (OSI) nutzt . Studierende gehen dort ein und aus, ohne vielleicht die kupferbraune Gedenktafel zur Rechten des Haupteingangs wahrzunehmen oder mit Kommiliton*innen über diesen Ort zu sprechen. Genau deshalb wollen wir diesen Ort in den Mittelpunkt unseres Interesses rücken und die koloniale und nationalsozialistische Vergangenheit und ihre Verknüpfung, aber auch die Geschichte der Aufarbeitung und gegenwärtige Ereignisse, wie die Knochenfunde auf dem Gelände vor vier Jahren, anhand historischer und geschichtswissenschaftlicher Quellen erarbeiten. Dabei soll es auch darum gehen, die Möglichkeit und Notwendigkeit von erinnerungspolitischem Engagement (an der Uni) aufzuzeigen.

Veranstalter*in: FSI OSI

[ENTFÄLLT!] Filmscreening + Input: Afya Yangu. It‘s my Right!

Wir wollen mit der Dokumentation „Afya Yangu. It‘s my Right!“ einen Blick auf weitere Kämpfe um reproduktive Rechte und körperliche Selbstbestimmung werfen. Der Film beschäftigt sich unter anderem mit dem Abtreibungsparagrafen in Kenia und zeigt Interviews mit Aktivist*innen, die sich für eine Verbesserung der reproduktiven und sexuellen Selbstbestimmung einsetzen und zeigt auch die Folgen restriktiver Abtreibungsgesetze und gesellschaftlicher Tabuisierung.

Im Anschluss gibt eine Aktivistin von what the fuck?! einen Überblick zur rechtlichen Situation von Abtreibungen in Deutschland, die Paragraphen § 218 und § 219 und was es mit der „Lebensschutz“- Bewegung auf sich hat, die ein Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen fordert. Das queerfeministische what the fuck?!-Bündnis organisiert jährlich die Proteste gegen den christlich- fundamentalischen Marsch für das Leben und setzt sich für eine vollständige Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen ein.

Veranstalter*in: What The Fuck?!

Trans Rights Now!- Trans Rechte Jetzt!

Transgeschlechtlichkeit ist ein großes Tabuthema. Kaum jemensch weiß, mit welchen Problemen trans Menschen tagtäglich zu kämpfen haben oder wie die rechtliche Situation von ihnen aussieht. Das bedeutet leider, dass auch die Informationsquellen von und für trans Personen selbst oft sehr begrenzt sind. Was bedeutet der Wahlerfolg der AfD für trans Menschen? Warum werden so viele trans Frauen in Filmen von Männern gespielt? Was bedeutet Transmisogynie? Wie kann ich am besten Trans*-Personen unterstützen? Diese und viele weitere Fragen werden in diesem Vortrag behandelt. Und am Ende scheint es unvermeidbar zu fordern: Trans Rights Now! Trans Rechte jetzt!

Der Vortrag ist offen für alle Geschlechter. Die vortragende Person ist weiß, nicht-binär und hat bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen bekommen. Deshalb erfährt die Person nicht selbst Rassismus oder Transmisogynie.

Veranstalter*in: la:iz