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„Deutsche Wohnen & Co. enteignen!“ – Aktueller Stand
zur Debatte um die Vergesellschaftung

 

Von: Deutsche Wohnen & Co. enteignen 
Wann: Donnerstag, 15.10. um 12 Uhr 
Wo: Galile@ Sprache: Deutsch
Der Mietenwahnsinn in Berlin nimmt kein Ende. Teure WG-Zimmer,
Kündigungen wegen Eingenbedarf, wenig Sozialwohnungen etc.
Gleichzeitikg immer mehr Hotels und Luxusbauten. Und obwohl immer
mehr Büroflächen leer stehen, werden weiter Bürotürme gebaut.
Im Zentrum des Mietenwahnsinn stehen große Immobilienkonzerne, wie
Vonovia, Deutsche & Wohnen & Co. Für sie sind Wohnungen Anlageobjekte
für hohe Renditen. Aus den Mieten werden jedes Jahr viele Millionen Euro
an die Aktionär:innen gezahlt. Die Wohnungen der Konzerne sind für die
Menschen ihr zuhause. Wir wollen sicheren und bezahlbaren Wohnraum für
alle!
Der Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ hat gezeigt, dass
die Mehrheit der Berliner:innen eine Vergesellschaftung von Wohnungen
will. Der Berliner Senat missachtet dieses eindeutige Votum.
Wir haben die Vergesellschaftung selbst in die Hand genommen und ein
eigenes Gesetz geschrieben (bzw. schreiben lassen). Darüber sollen die
Berliner:innen nochmal abstimmen dürfen. Der Vorteil: Bei einem zweiten
Volksentscheid kann sich die Regierung nicht mehr herausreden.
Doch die Vergesellschaftung ist Bedroht. Die Angriffe von CDU, CSU, AfD,
FDP und teilweise auch von der SPD sind massiv, obwohl sich die
Enteignung auf das Grundgesetz bezieht.
Bei der Veranstaltung geht es unter anderem darum:
- Wie ist der aktuelle Stand zur Vergesellschaftung?
- Weshalb ist die Vergesellschaftung gerecht?
- Wie kannst Du bei „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ mitmachen
- Wie geht es weiter mit der Initiative?
Die Veranstaltung findet auf deutsch statt.
Infos zur Kampagne unter:
https://dwenteignen.de

 

Soli-Haareschneiden (Hair Salon for a good cause)

 

Von: Mika, Kari und Co. 
Wann: Donnerstag, 15.10. um 14 Uhr
Wo: Galile@
Kommt vorbei und lasst euch für einen guten Zweck die Haare schneiden!
Wir sind eine kleine Gruppe von Queers, die keine professionelle
Friseurausbildung haben, unseren Friends aber gerne die Haare schneiden.
Wir sammeln Spenden für Feyzza aus Syrien, eine nicht-binäre befreundete
Person von uns, die aktuell in Istanbul einen temporären Aufenthaltsstatus
hat. Dieser ist von großer Unsicherheit geprägt. Wir helfen Feyzza gerade,
der konstanten Gefahr von Abschiebung und lebensgefährlichen
Transfeindlichkeit zu entkommen. Help us help a queer friend
in need and come get an amateur haircut!

 

Campus Rundgang: Die revolutionäre
Geschichte der FU

 

Von: Waffen der Kritik 
Wann: Donnerstag, 15.10. um 16 Uhr
Wo: Vor dem Harnack-Haus, Ihnestraße 16-20, Sprache: Deutsch
Die Uni-Leitung würde uns gern erzählen, dass Protest an der FU
Geschichte ist. Von wegen. Die Freie Universität Berlin ist seit über 75
Jahren ein Zentrum des Widerstands: von der 68er-Bewegung über
Studierendenstreiks und Arbeitskämpfe bis zu den jüngsten Protestcamps
für Palästina. Mitten im ruhigen Dahlem, umgeben von Villen, wurden
Hörsäle gekapert, Institute monatelang besetzt und der Uni-Alltag auf den
Kopf gestellt. Diese Geschichte liegt nicht im Archiv, sondern auf dem Weg
zur nächsten Vorlesung. Zum Auftakt des Wintersemesters führt euch der
Historiker Nathaniel Flakin, Stadtführer bei Revolutionary Berlin, durch die
Geschichte der FU. Beim Campus-Rundgang behandeln wir alles von der
Gründung der FU im Jahr 1948 über die 68er und Rudi Dutschke bis zum
Bildungsstreik 2009/10 und werfen einen Blick auf die Proteste und
Besetzungen gegen den Genozid in Gaza und die israelische Besatzung der
letzten Jahre.Gründe weiterzukämpfen gibt es heute genug: Die Uni-
Budgets werden gerade historisch zusammengestrichen, Gebäude sollen
privatisiert werden, Dutzende Anzeigen laufen gegen Studierende, die sich
auf ihrem eigenen Campus für Palästina einsetzten, und ein neues
Ordnungsrecht bedroht nun alle politisch Aktiven. Genau deshalb lassen wir
die Widerstandstradition an der FU nicht verstauben. Kommt mit zu den
Orten, an denen früher schon besetzt und gestreikt wurde, und lasst uns aus
der Geschichte lernen, was es für die Kämpfe von heute braucht.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Eine Spende ist erwünscht, aber nicht
erforderlich.

 

Kollektive Fürsorge als Awarenesspraxis

 

Von: Feministische Front
Wann: Donnerstag, 15.10. um 18 Uhr
Wo: Galile@, Sprache: Deutsch
In unserem Workshop wollen wir gemeinsam etwas über das Konzept der
Kollektiven Fürsorge lernen, unsere Rolle in feministischen Räumen
reflektieren und daran arbeiten gemeinsame Organisierung wieder safer &
sanfter zu gestalten. "Unter kollektiver Fürsorge verstehen wir eine
feministische Praxis, in der Sorgearbeit, Aufmerksamkeit für Bedürfnisse
und das ernsthafte Wahrnehmen von Grenzen, nicht an einzelne Personen
ausgelagert, sondern von allen gemeinsam getragen wird. Kollektive
Fürsorge bedeutet, dass wir einander befähigen, in unterdrückenden
Verhältnissen lebenswerte- und widerständige Alternativen zu gestalten:
gegen Vereinzelung, Austauschbarkeit und Überforderung - und für die
Ermächtigung von marginalisierten Personen. Dabei geht es auch darum,
uns kontinuierlich mit unseren eigenen Machtpositionen und
Verwundbarkeiten auseinanderzusetzen und voneinander zu lernen. Unser
Wunsch ist es Strukturen der Unterstützung aufzubauen, die nicht
zusammenbrechen, wenn einzelne Personen ausfallen oder aussteigen, und
die feministische Praxis nicht nur thematisch, sondern auch im praktischen
Umgang miteinander leben."

 

Waffeln statt Waffen! Das kritische Pub-Quiz!

 

Von: Kriminel² 
Wann: Donnerstag, 15.10. um 20 Uhr 
Wo: Cafe XX , Sprache: Deutsch
An die Waffeln! Ein Pubquiz zu Militarisierung, patriarchalen Strukturen,
Kürzungen und kritischen Perspektiven auf Uni und Forschung. Bringt eure
Friends mit - oder lernt neue kennen - und quizzt euch bei Waffeln, Kaffee
und Tee durch euer Wissen durch.

 

Wie weiter nach den Wahlen?

 

Von: Studis gegen Rechts 
Wann: Donnerstag, 15.10. um 20 Uhr
Wo: Galile@ Sprache: Deutsch
In der Veranstaltung soll es um die Wahlen in Berlin und Ostdeutschland
gehen und die Folgen für die Wissenschaftsfreiheit bei einer potentiellen
AFD Regierung. Dazu laden wir wahrscheinlich Professor:innen von
Wissenschaft gegen Faschismus ein und diskutieren wie wir uns gegen
rechte hetze an unseren Unis wehren können.