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LGBTI+ resist! – warum wir revolutionär kämpfen
müssen

 

Von: Pride Rebellion 
Wann: Montag, 12.10. um 12 Uhr 
Wo: Galile@ Sprache: Deutsch
Ist die Unterdrückung von LGBTI+ nur eine Frage der Moral, oder hat sie
materielle Ursachen? Kann es einen LGBTI+-freundlichen Kapitalismus
geben? Wer profitiert von der strukturellen Diskriminierung und der
Einschränkung unserer Rechte?
Warum verurteilen Politiker:innen Gewalt gegen LGBTI+ als Angriff auf
„unsere“ Gesellschaft und unterstützen gleichzeitig Gesetze und
Handlungen, die unsere Selbstbestimmung einschränken? Wie werden
LGBTI+ zur Rechtfertigung von Aufrüstung, Polizeigewalt und
Überwachung instrumentalisiert? Und wie werden wir als Vorwand
benutzt, um rassistisch zu hetzen?
In unserem Vortrag zeigen wir, inwiefern die Gewalt an LGBTI+ mit dem
Kapitalismus verknüpft ist und diskutieren, warum Befreiung mehr
erfordert als eine symbolische Anerkennung. Der LGBTI+
Befreiungskampf braucht eine revolutionäre Perspektive: kollektive
Organisierung, Solidarität über Bewegungen hinweg und eine Strategie,
die die Wurzel des Problems angeht: den Kapitalismus.
Unser Vortrag wird auf Deutsch stattfinden, bei Fragen könnt ihr uns
gerne per Mail (priderebellion.berlin@proton.me) oder Insta
(@priderebellion.berlin) kontaktieren.

 

Verrücktsein besprechbar machen

 

Von: Cleeves und Janne 
Wann: Montag, 12. 10. um 14 Uhr
Wo: Galile@ Sprache: Deutsch
Was bedeutet es, verrückt zu sein? Wie können wir Verrücktsein
besprechbar machen? Wie finde ich die passende Hilfe für mich in
diesem verwirrenden System?
Psychische Krankheiten, Verrücktsein und Psychiatrien sind Teil des
Lebens und der Gesellschaft, in der wir leben. Und doch bleiben
Erfahrungen und Realitäten unsichtbar, werden aus der Öffentlichkeit
verdrängt und nicht-besprechbar gemacht. In diesem Workshop wollen
wir Psychiatrien und Verrücktsein historisieren sowie soziale
Konstruktionen und Stigmatisierungen sichtbar machen.
Wir, Cleeves und Janne, bringen Erfahrungswissen als Betroffene,
Angehörige und eine Perspektive der Sozialen Arbeit in der
Eingliederungshilfe nach SGB IX in Berlin mit und wissen wie
frustrierend die Suche nach dem richtigen Ort für professionelle Hilfe
sein kann, da das Zurechtfinden im Versorgungsnetz erheblich erschwert
wird. Deshalb geben wir eine Einführung in das psychische Hilfesystem
(in Berlin), um so hoffentlich mehr Klarheit zu schaffen. Auch die
Möglichkeiten an der FU für Unterstützung im Alltag und Studium, zum
Beispiel die Beantragung eines Nachteilsausgleich sind Teil der kleinen
Infosession. Vor allem aber geht es uns darum, ins Erzählen, Sprechen
und Zuhören zu kommen, Begegnungen zu ermöglichen und die Grenzen
des Besprechbaren zu erweitern – Verrücktsein besprechbar zu machen.
Der Workshop richtet sich an Betroffene, Angehörige, Professionelle und
Interessierte Leute. Wir freuen uns auf euch!

 

EU-Außengrenzen ohne Menschenrechte Kritik am
neuen GEAS (Gemeinsamen Europäischen Asylsystem)

 

Von: Kritische Jurist*innen 
Wann: Montag, 12.10. um 16 Uhr
Wo: Hörsaal II , Van‘t-Hoff-Straße 8, Sprache: Deutsch
Im Sommer diesen Jahres ist das GEAS,
Gemeinsame Europäische Asylsystem,
reformiert worden. Wir wollen die Bedeutung
dieser Reform rechtlich fundiert und kritisch
beleuchten und gleichzeitig auch die
Persönliche Komponente hervorheben. Wie
das GEAS entmenschlicht und nur ein weitere
Schritt in der menschenrechtsfeindlichen
Politik der EU, welche sich besonders an den
Außengrenzen abspielt, darstellt.
Die Veranstaltung ist in zwei Teile geteilt.
Zunächst wird eine Sprecher*in die rechtliche Komponente erklären, die
Veranstaltung richtet sich also auch an Personen ohne Juravorwissen.
Im Anschluss wird der Sea Eye e.V. von den Auswirkungen auf die
Seenotrettung erzählen.
Diese Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und Frustrierten.
Die Veranstaltung findet in Deutsch statt. Wir freuen uns auf Euch und
solltet Ihr noch Fragen, schreibt uns gerne unter
kritischejuristinnen@systemausfall.org.

 

Anti-Palestinian Racism & the German Staatsräson:
Q&A with Prof Schirin Amir-Moazami

 

Von: Jewish Solidarity Collective
Wann: Montag, 12. 10. um 18 Uhr
Wo: Galile@ Sprache: English
Although often ignored by institutional actors, anti-Palestinian racism
has seen a considerable up-tick in recent years. What exactly is the
situation in Germany, and what are the possibilities to counter this form
of discrimination? What are the possibilities to push back against
racism in research and in teaching here at the university?
In this Q&A event we discuss these issues with Prof Schirin Amir-
Moazami. Prof Amir-Moazami holds a professorship at the Institut für
Islamwissenschaft of the FU, and has been teaching and researching,
among other topics, the issues of discrimination and German
Staatsräson.
This event is hosted by the Jewish Solidarity Collective. The JSC
organises Jewish students in Berlin for a free Palestine. Find them on IG
@JewishSolidarityCollective