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Wohnraum vergesellschaften

Strategien gegen die Marktkrise

Verdrängung, Zwangsumzüge, Wohnungsnot: Berlin ist längst über die Debatte um Gentrifizierung hinaus. Denn nicht mehr nur in In-Bezirken steigen die Mieten, sondern flächendeckend – unklar ist, wohin man heute überhaupt noch verdrängt wird, denn der Mietspiegel explodiert überall. Zwar hat der öffentliche Wohnungsbau zugenommen – aber für die Profiteure der Mietenkrise am Privaten Markt gibt es nach wie vor kaum Beschränkungen: die Mietpreisbremse ist ein Rohrkrepierer, der Milieuschutz hat enge Grenzen. Aktive der Interventionistischen Linken Berlin haben in dieser Situation einen radikalen Vorschlag unterbreitet – in der Broschüre “Das Rote Berlin” fordern sie die Vergesellschaftung des Berliner Wohnungsmarktes. Aktiv wird die Eigentumsfrage auch in der Kampagne “Spekulation Bekämpfen – Deutsche Wohnen und Co Enteignen” gestellt. Wir wollen diskutieren: sind Vergesellschaftung und Enteignung Lösungen für die Wohnungskrise? Wenn ja, wie können wir das umsetzen?

Veranstalter*in: Stadt-AG der Interventionistischen Linken

Event Timeslots (1)

Mi || 10.10.
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JK 28/130 || Rost- und Silberlaube