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Stadtrundgang: Anarchismus im Scheunenviertel bis 1933

Wo sich heute Touristenmassen bewegen, befand sich einst ein berühmt-berüchtigtes Armenviertel, in dem nicht nur jüdische Pogromflüchtlinge aus Russland Zuflucht suchten, sondern auch zahlreiche anarchistische Treffpunkte und Veranstaltungsorte bestanden. Hier wohnte August Reinsdorf bei seinem Berliner Aufenthalt, hier diskutierten später Emma Goldman und Rudolf Rocker über die Entwicklung in der Sowjetunion, hier traf sich auch der syndikalistische Frauenbund und lieferte sich Erich Mühsam lebhafte Kontroversen mit Nationalsozialisten. Zu den bleibenden kulturellen Leistungen gehört vor allem die Gründung der Volksbühne, deren Entwicklung wesentlich von Anarchisten, insbesondere Gustav Landauer, entscheidend mitgeprägt wurde.

Der Verein freut sich auch über eine Spende um die Führungen zu finanzieren.

Veranstalter*in: Gustav Landauer Denkmalinitiative

Event Timeslots (1)

Do || 11.10.
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Treffpunkt; Vor dem Eingang der Volksbühne || U Rosa-Luxemburg Platz