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Aufarbeitung der Kolonial- und NS-Vergangenheit des OSI

Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik (KWI-A), befand sich bis 1945 im Gebäude der Ihnestr. 22, das heute das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft (OSI) nutzt . Studierende gehen dort ein und aus, ohne vielleicht die kupferbraune Gedenktafel zur Rechten des Haupteingangs wahrzunehmen oder mit Kommiliton*innen über diesen Ort zu sprechen. Genau deshalb wollen wir diesen Ort in den Mittelpunkt unseres Interesses rücken und die koloniale und nationalsozialistische Vergangenheit und ihre Verknüpfung, aber auch die Geschichte der Aufarbeitung und gegenwärtige Ereignisse, wie die Knochenfunde auf dem Gelände vor vier Jahren, anhand historischer und geschichtswissenschaftlicher Quellen erarbeiten. Dabei soll es auch darum gehen, die Möglichkeit und Notwendigkeit von erinnerungspolitischem Engagement (an der Uni) aufzuzeigen.

Veranstalter*in: FSI OSI

Event Timeslots (1)

Di || 23.10.
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Raum 22/UG5 in der Ihnestraße 22