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Kapital gegen Leben – Buchbesprechung und Diskussion

Die Linke.SDS FU Berlin, KL 29/137

Arbeit in Haushalt, Pflege, Reinigung und Erziehung wird meist von Frauen* verrichtet und schlecht bis gar nicht bezahlt. All diese Tätigkeiten dienen der Reproduktion der Arbeitskraft. Sie sind zwar notwendig für Wirtschaft und Gesellschaft, aber ständig Kürzung, Prekarisierung und Privatisierung ausgesetzt. Warum dies für die kapitalistische Produktion essentiell ist, beschreibt die marxistische Feministin Lise Vogel, die aufbauend auf Marx die soziale Reproduktionstheorie (SRT) entwickelte. Die SRT hilft, die Verschränkung von Klassen- und Frauen*unterdrückung zu verstehen und feministische Kämpfe mit antirassistischen und antikapitalistischen zu verbinden. 

Ronda Kipka hat mit Vincent Streichhahn ein Heft herausgebracht, das in die SRT einführt. Mit ihr möchten wir besprechen, wie die SRT marxistisches Denken weiterentwickelt, welche Rolle Arbeitsmarkt-, Sozial- und Migrationspolitik in der Gestaltung der Reproduktion spielen und was wir daraus für heutige Kämpfe lernen können.

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