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„Im Herzen der Gewalt“ – Politisches Theater

Wie kann Literatur politisch sein? Der Schriftsteller Édouard Louis findet Antworten: Literatur müsse denen eine Stimme geben, die in der Gesellschaft nicht zu Wort kommen. Solange soziale Gewalt existiere, müsse Literatur Scham erzeugen und aus Gewalt einen literarischen Ort machen. In Louis autobiographischem Roman „Im Herzen der Gewalt“ begegnen sich zwei Männer, der eine aus einem Dorf in Frankreich, das mehrheitlich den „Front National“ wählt, der andere geflohen aus Algerien. Sie verbringen die Nacht zusammen, doch am nächsten Morgen eskaliert die Situation. Durch die Reaktionen seines Umfelds wird der Protagonist konfrontiert mit Strukturen sozialer Gewalt in Form von Rassismus, Homophobie und Diskriminierung, die der Roman analysiert und gegen die er sich zur Wehr setzt. „Im Herzen der Gewalt“ hat Louis nun mit Thomas Ostermeyer an der Schaubühne inszeniert. Wir wollen die Inszenierung mit Euch besuchen und uns auseinandersetzen mit aktuellem Politischen Theater in Berlin.

Bringt bitte eure Studi-Ausweise mit, da ermäßigte Karten bestellt wurden!

Begrenztes Kartenkontingent – Anmeldungen bitte an: fsiavl@zedat.fu-berlin.de

Weitere Infos zum Stück:
https://www.schaubuehne.de/de/produktionen/im-herzen-der-gewalt-2.html

Rolli-WC vorhanden
Sprache: deutsch

Veranstalter*in: Fachschaftsinitiative der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft

Event Timeslots (1)

Fr || 19.10.
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Schaubühne || Lehniner Platz || U Adenauer Platz