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Filmscreening MAYNE WENDE

„(…) das wieder vereinigte deutschland/
feiert sich wieder 1990/
ohne immigrantInnen flüchtlinge/
jüdische und schwarze menschen…/
es feiert in intimem kreis/
es feiert in weiß//

doch es ist ein blues in Schwarzweiß/
es ist ein blues (…)”

Was May Ayim, afrodeutsche Künstlerin aus Berlin, in ihrem Gedicht „blues in schwarz weiß“ beschreibt, ist der zur Zeit der sogenannten innerdeutschen Wende in gesteigertem Ausmaße zu Tage tretende Rassismus. Im Film „MAYNE WENDE – Perspektiven schwarzer Frauen* auf DDR und Wende“ erzählen schwarze Frauen aus der DDR von ihrem Aufwachsen in der DDR, vom Auswandern und dort-bleiben, davon die Mauer fallen zu sehen und die Wende mitzuerleben. Es sind Erzählungen, die zwischen bunten Kindheitserinnerungen, einer FDJ-Jugend und der Konfrontation mit alltäglichem Rassismus in der DDR schwanken. Solche, die die Aufbruchsstimmung zur Zeit der Wende 1989/90 und zugleich den hasserfüllten Rassismus nach dem Mauerfall thematisieren. Es ergibt sich nicht eine, sondern eine Vielzahl von Narrationen der DDR und der Wende, die allesamt hörbar und sichtbar gemacht werden sollen.

Der Dokumentarfilm entstand im Rahmen eines Seminars zur Einführung in die Postkoloniale Theorie am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften.

teilweise Rolligerecht, kein Rolli-WC
Sprache: deutsch

Event Timeslots (1)

So || 14.10.
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Café Cralle, Hochstädter Str. 10a, U Nauener Platz