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Böse Ränder und gute Mitte

Einführung in die Kritik der Extremismustheorie

Die Gleichsetzung von Antifaschist-Innen und Neonazis gehört zum Standardrepertoire von Verfassungsschutz und Sicherheitsbehörden. Auch in politischen Diskussionen werden Aktivist_innen oftmals mit Aussagen „Linksextremismus ist auch nicht besser als Rechtsextremismus!“ konfrontiert. Ursprung dieser Argumentationen ist die sogenannte Extremismustheorie. Auch an der FU hat die Theorie lautstarke Vertreter_innen. Laut der Extremismustheorie wird die „Demokratische Mitte“ gleichermaßen von einem „linksextremen“ wie einem „rechtsextremen“ Rand bedroht. Der Workshop gibt einen Einblick über gängige Denkfiguren und Herkunft der Theorie sowie ihre zentralen Akteuer_innen. Im Anschluss werden wir die Argumente der Extremismustheorie einer linken Kritik unterziehen und beleuchten, warum sich die Theorie bei rechten Akteuren wie der AfD so großer Beliebtheit erfreut.
Der Referent ist Mitherausgeber des Sammelbandes „Das Extremismuskonzept und neue rechte Bewegungen“.

Veranstalter*in: la:iz

Event Timeslots (1)

Mi || 24.10.
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L 113 || Rost- und Silberlaube