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1968: Revolution an der Universität?

„Es ist wieder eines der Beispiele, wo eine Institution der bürgerlichen Kultur benutzt werden kann, um eine radikale Veränderung des Denkens und sogar der Praxis vorzubereiten.“ Herbert Marcuse bringt mit diesem Satz die widersprüchliche Beziehung der ‚68er‘ zur Universität gut auf den Punkt: Einerseits ist sie als ‚ideologischer Staatsapparat‘ an Unterdrückung und Klassenherrschaft beteiligt, andererseits bietet sie große ideelle wie materielle Ressourcen, die, richtig eingesetzt, dem emanzipatorischen Ziel der Transformation der Gesellschaft dienen können. In diesem Workshop wollen wir anhand von Quellen aus den 60er Jahren die verschiedene Ansichten innerhalb der „Studentenbewegung“ zum Verhältnis von Universität und Revolution rekonstruieren und gemeinsam darüber diskutieren, was uns diese 50 Jahre später noch zu sagen haben.

Veranstaltet von atopos

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Mo || 08.10.
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JK 28/130 || Rost- und Silberlaube